Am vergangenen Samstag mussten die Handballer der HSG Kinzigtal 29:37 (14:19) eine zwar verdiente, aber am Ende etwas zu deutliche Niederlage gegen die TS Ottersweier einstecken. Das Trainerteam musste nicht nur auf 4 Rückraumspieler und Torwart Nikolaj King verzichten, sondern auch den kurzfristigen Ausfall vom Stammkreisläufer Joel Schneider verkraften.

Aber wenigstens kam Matthias Süßer zurück ins Team der mit 7 Treffern auch der erfolgreichste Torschütze an diesem Tag war. Man hatte sich fest vorgenommen besser als in den ersten beiden Spielen in die Partie zu kommen, als man immer gleich mehreren Toren hinterherlaufen musste. Das gelang einigermaßen nach 13 Spielminuten stand es 7:7, aber man hatte immer den Eindruck, dass man ohne einen erzielten Treffer gleich wieder in Rückstand gerät, weil sich die Defensive mehr als nur löchrig erwies. In der Folgezeit kam man deshalb immer um ein bis zwei Tore in Rückstand. Nach 25 Spielminuten konnte man durch einen Treffer von Dominik Weichenhein nochmals auf 14:15 verkürzen, ehe man durch technische Fehler und unvorbereiteten Abschlüssen bis zur Pause plötzlich einen 4 Tore Abstand zu einem ungünstigen Zeitpunkt hinnehmen musste. Beim Stand von 14:19 wurden dann die Seiten gewechselt. Die Ansage in der Halbzeit war klar, knapp 20 Gegentreffer waren einfach zu viel, während man vorne sicherlich noch konsequenter hätte agieren können. Nach der Halbzeit folgte die wohl stärkste Phase der Hausherren, innerhalb weniger Minuten konnte man auf 2 Tor aufschließen. Nach 37 Minuten erfolgte der 20:22 Anschlusstreffer von Matthias Süßer. Doch nach einer berechtigten Zwei-Minuten-Strafe für die Hausherren verlor man wiederum den Faden. Nach 43 Minuten beim von 22:28 sah man sich auf Seiten der HSG gezwungen eine Auszeit zu beantragen. Im folgenden wurden dann noch etwas offensivere Abwehrformationen versucht, leider ohne Erfolg. So kam es durch zu überhastete Abschlüsse in den Schlussminuten noch zum 29:37 Endstand der Partie. Das Fazit war klar. Eine zu schwache Defensivleistung forderte ihren Tribut. Hätte man die Ausfälle bei der Heimmannschaft besser kompensieren wollen, dann wäre das nur über eine solidere Abwehrarbeit möglich gewesen, denn dass die Durchschlagskraft nach vorne etwas fehlen würde war absehbar. Jetzt heißt es im Training an den Defiziten zu arbeiten und hoffen, dass der Kader wieder größer wird. Die Aufgaben werden nicht leichter. Ohne Spielmacher Max Kaufmann wird man zum noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Freudenstadt anreisen müssen.

Es spielten:
Sebastian Götz und Jürgen Wöhrle (Tor)
Matthias Süßer (7), Max Kaufmann (2), Daniel Reich (4), Marian Thau (6/3), Patrick Spinner (3), Dominik Weichenhein (1), Niklas Bühler, Patrick Obermüller, Markus Haas (1), Jonas Hennig (5), Tim Groß 

             

 

Heute 714

Gestern 1259

Woche 1973

Monat 24702

Gesamt 2193335

Aktuell sind 18 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions