Nach der guten Leistung im ersten Saisonspiel in Ottenheim, wo man trotz der knappen Niederlage ein akzeptables Niveau zeigen konnte, folgte am vergangenen Samstag ein herber Rückschlag für die HSG-Herren mit der 23:34 (10:17) Niederlage in Rotenfels gegen den Landesligaaufsteiger Panthers Gaggenau.

Obwohl man zu Beginn des Spiels auf Seiten der HSG bei der Aufstellung auf sehr viel Erfahrung gesetzt hatte, geriet man wie die Woche zuvor, trotzdem von Beginn des Spiels an relativ deutlich in Rückstand. Nach nur 6 Spielminuten stand es gleich mal 5:1 für die Hausherren. Vorne verballerte man ein ums andere Mal von den Außenpositionen und in der gesamten Defensive fehlte die Abstimmung, die man sich nur übers gemeinsame Training erarbeiten könnte, aber hier liegen die Prioritäten bei zu vielen der HSG-Herren bekanntermaßen oft anders. Der Aufsteiger jedenfalls nutzte die Gunst der Stunde, spielte keinen überragenden, aber einen konsequenten Handball. Beim 12:9 nach 21 Spielminuten kam man trotzdem kurzzeitig in relative Bedrängnis, ehe man dann aber mit 17:10 eine sichere und solide Halbzeitführung herausarbeiten konnte. Auf Seiten der HSG war klar, dass sehr viel zusammenlaufen müsste, wenn man so einen Rückstand auswärts noch umbiegen wollte, trotzdem versuchte man alles. Leider ohne Erfolg, nach 36 Spielminuten zog der Gegner aus Sicht der Heimmannschaft auf 22:12 auf zehn Tore davon. Ein Debakel drohte. Doch die HSG-Herren wehrten sich in dieser Phase gut und konnten nach 45 Minuten auf 7 Tore verkürzen zum zwischenzeitlichen Spielstand von 17:24. Aber das war dann leider nur ein Strohfeuer, am Ende musste man eine mehr als deutliche, aber auch verdiente 23:34 Niederlage einstecken. Die Enttäuschung war sehr groß und gleichzeitig deckte diese Niederlage die aktuelle Situation der HSG gnadenlos auf: Während viele ambitionierte junge Spieler noch nicht so weit sind, so ein Spiel in die Hand zu nehmen, sind die meisten der älteren und erfahreneren Spieler nicht in der Verfassung, in der sie sein müssten, um vorne weg zu marschieren. Alles in allem war das leider kein Landesliga- Niveau. Die Hoffnung liegt nun auf den aktuell noch fehlenden Spielern und natürlich auch auf mehr Engagement im gesamten; wenngleich auch wieder wichtige Spieler in den nächsten Partien fehlen werden. Positiv zu erwähnen ist noch das Ohlsbacher Schiedsrichtergespann Doninger/Sepp, dass an diesem Abend eine tadellose Leistung abgeliefert hat.

Tor: Nikolaj King und Jens Koch
Lukas Bühler (1), Max Kaufmann (2), Luis Kaufmann (6), Joel Schneider, Niklas Bühler, Patrick Spinner (1), Dominik Jurczyk (1), Patrick Obermüller (1), Jonas Hennig (1), Marian Thau (7/2), Daniel Reich (3), Markus Haas 

 

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