Mit einer 27:30 (12:15) Niederlage beim Südbadenligaabsteiger TuS Ottenheim kehrten die Herren der HSG Kinzigtal von ihrem ersten Saisonspiel nach Hause. Alles in allem, war die Niederlage sicherlich nicht unverdient, aber mit 5 (!) verworfenen Siebenmeter wäre natürlich auch ein anderer Ausgang des Spiels möglich gewesen.

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung und 4 aktuell verletzten Stammkräften (davon 3 Rückraumspieler) kam die HSG wie befürchtet ins Spiel: Vorne fehlte komplett die Überzeugung gegen eine gut organisierte TuS Abwehr und hinten zeigte man nur wenig Gegenwehr gegen den, trotz der vielen Abgängen, immer noch starken Rückraum der Heimmannschaft. Bereits nach 6 Spielminuten nahm man auf Seiten der HSG deshalb eine Auszeit, um beim Stand von 5:2 für die Hausherren, auf die eigene Passivität in der Abwehr hinzuweisen. Dies hatte, bis zur Einwechslung von Luis Kaufmann, aber nur bedingt Erfolg; er erzielte dann aber gleich den 7:3 Anschlusstreffer nach gespielten 10 Minuten. In dieser Phase musste die HSG bangen, nicht gleich völlig abgehängt zu werden, nach einer Viertelstunde stand es 10:5 und man kämpfte sich aber so langsam ins Spiel. Die vom souveränen Offenburger Schiedsrichtergespann Echle/Härdle auf beiden Seiten zugelassen faire Härte kam beiden Abwehrreihen zu Gute und hier wurde die HSG nun aber auch stabiler, so dass man jetzt auf Augenhöhe mit dem Gegner agieren konnte. Nach 18 Spielminuten konnte Spielmacher und sechsfacher Torschütze Max Kaufmann zum 12:7 einlochen, der Torabstand in dieser Phase blieb zumindest mal gleich. Bis kurz vor der Halbzeit, als zuerst der an diesem Abend auf der HSG Seite mit 12 Treffer überragende Luis Kaufmann auf 15:11 verkürzen konnte, ehe Torwart Nikolaj King gedankenschnell ein direktes Tor infolge eines Ballverlusts des Gegners im Unterzahlspiel ohne Torwart zudem nutzen konnte, so dass man dann mit nur 3 Toren Rückstand mit 13:15 aus Gästesicht in die Halbzeit ging. Jedem war jetzt klar, dass hier was zu holen ist und man das Niveau des Gegners mitgehen konnte. Trotzdem startete man dann aber schlecht in die zweite Halbzeit, nach 34 Minuten wuchs der Vorsprung der Heimmannschaft wieder auf 6 Tore an, als der auf Seiten der Heimmannschaft mit 12 Toren erfolgreichste Spieler Christoph Berchtenbreiter, zum 19:13 einnetzen konnte. Aber wiederum zeigte die HSG Moral, man gab nie nach, kämpfte um jeden Ball und arbeitete sich in der Folgezeit sogar auf einen 2-Toreabstand heran, als wiederrum Max Kaufmann nach 47 Spielminuten zum 22:24 traf. Zwischenzeitlich musste Rückraumrechts Claudio Hauger wegen einer Muskelverletzung die Partie beenden. In dieser Spielphase versemmelte man auf Seiten der HSG aber immer wieder sogenannte hundertprozentige Torchancen, vor allem vom 7m Strich ließ man dann einfach zu viel liegen, so dass man die Heimmannschaft nicht völlig in Bedrängnis bringen konnte. Über 24:26 nach 54 Minuten und 26:28 nach 57 Minuten warf man nochmal alles in die Waagschale, aber leider ohne Erfolg. Am Ende stand eine 30:27 Niederlage zu Buche, die aber auch hoffen lässt. Das Trainerteam der HSG war sich nach dem Spiel einig, dass man der Mannschaft keinen Vorwurf machen kann, was Wille und Einsatz betrifft. Die Chancenauswertung gilt es auf jeden Fall zu verbessern. Aber die Performance stimmte über weite Strecken des Spiels, so dass man nun trotz weiterer personeller Ausfällen, mit etwas breiterer Brust zum nächsten Auswärtsspiel nach Rotenfels fahren wird.

Es spielten:

Tor: Nikolaj King (1), Sebastian Götz

Jonas Hennig (3), Tim Groß, Patrick Obermüller (1), Joel Schneider (2), Max Kaufmann (6), Claudio Hauger, Lukas Bühler, Luis Kaufmann (12/2), Niklas Bühler, Marian Thau (1), Patrick Spinner (1)

 

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