Mit 24:33 (14:18) mussten die Herren der SG Schenkenzell/Schiltach im letzten Saisonspiel gegen die HSG Dreiland wieder eine hohe Heimniederlage verkraften. Der Frust der Heimmannschaft war groß, musste man außer der Niederlage auch noch die Verletzung (Knie) von Rückraumspieler Nico Göttmann hinnehmen.

Gestartet war man noch ganz gut, nach 8 Spielminuten stand es 5:5, alles schien drin zu sein. Trotzdem merkte man, dass die SG sich schwerer tat zu einem Torerfolg zu kommen als der Tabellenzweite. Der gut aufgelegte Mittelmann Lukas Bühler konnte dann nach 15 Minuten noch zum 8:10 verkürzen, ehe bis zur Halbzeit der Vorsprung der Dreiländer auf 14:18 anwuchs. Die zwischenzeitliche Verletzung von Nico Göttmann, brachte Umstellungen mit sich und die Defensive zeigte immer wieder Schwächen, denn mit 14 geschossenen Toren, hätte man ansonsten noch gut leben können. Für Halbzeit zwei hatte man sich dann vorgenommen zum Gegner aufzuschließen, was aber nicht gelang. Nach 37 Spielminuten stand es dann 17:23, eine Kehrtwende war aber leider nicht in Sicht. Trotzdem zeigte man hier Moral und arbeitete weiter, obwohl man sich nicht belohnte. Völlig freie Würfe wurden vergeben und leichte Fehler im Angriffspiel sorgten dafür, dass die eingespielte Truppe aus Dreiland das Spiel kontrollierte. Jonas Hennig schoss über den Rückraum noch das 24:31 in der 58. Spielminute, ehe man bezeichnenderweise noch 2 Gegentore zum Endstand von 24:33 hinnehmen musste und eine etwas zu hoch ausgefallene Niederlage protokolliert wurde. Betrachtet man die Saison im gesamten, dann wurde nach einem verkorksten Rundenbeginn mit dem Erreichen der Aufstiegsstaffel der LL süd sicherlich ein Minimalziel erreicht, dass frühzeitig den Verbleib in der Landesliga sicherte; aber was dann folgte, nur 2 Siege in der Rückrunde, war schwach. Der Versuch den Umbruch in der Mannschaft zu forcieren gestaltete sich schwieriger, als das die Verantwortlichen der SG gedacht hatten. Zwar zeigten viele der jungen Spieler gute Ansätze, auf die es aufzubauen gilt, gleichwohl reichte es gegen die vordere Hälfte der Landesliga über 60 Minuten meist nicht. Aber auch die erfahrenen Spieler hatten öfters als gewohnt Probleme eine gute Konstanz zu liefern, weshalb am Ende allzu oft nichts zählbares rüber kam. Deshalb muss bei allen Beteiligten der SG ein Umdenken für die nächste Runde stattfinden und insgesamt wieder konsequenter gearbeitet werden, wie schon die alte Weisheit aussagt, „von nichts kommt nichts“….

 

Es spielten: Nikolaj King, Sebastian Götz (beide Tor), Jonas Hennig (5), Patrick Obermüller, Joel Schneider (5), Dominik Jurczyk, Lukas Bühler (3), Nico Harter (3), Niklas Bühler, Marian Thau (5/2), Nico Göttmann, Markus Haas (2), Dominik Weichenhein (1)

 

 

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