Das Heimspiel gegen Gäste aus Müllheim-Neunburg hatten sich die Spieler und die Verantwortlichen sicher komplett anders vorgestellt, als der am Ende auf der Anzeigetafel stehende Spielstand von 19:31 (7:13 Hz).

Die hohe Heimschlappe hatte sicherlich mit dem starken Auftritt der gegnerischen Mannschaft zu tun, hervorzuheben war dabei die tolle Torhüterleistung des Gästekeepers, der die SG Männer über das gesamte Spiel hinweg, durch starke Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Doch die alte Weisheit, man ist immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt, hatte an diesem Abend auch seine Richtigkeit, denn der Versuch bei der SG mit primär jungen Spielern aufzulaufen, ging leider schief, man zeigte insgesamt zu wenig Gegenwehr. Von Beginn an rannte man einem Rückstand hinterher bereits nach 10 Minuten stand es 2:4 für den Gegner, nur 2 Tore im Angriff zeigten gleich, wo das Hauptproblem lag, man hatte einfach keine Durchschlagkraft im Angriff. Nach 20 Spielminuten beim Stand von mittlerweile 5:9 für den Gegner, sah man sich dann auf Seiten der SG gezwungen eine Auszeit zu nehmen und einige Umstellungen vorzunehmen. Aber leider zeigten diese kaum Wirkung und man ging mit dem deutlichen Rückstand von 7:13 in die Halbzeitpause, jedem war klar, dass dies eine kleine Vorentscheidung war. Obwohl man sich viel vorgenommen hatte für Halbzeit zwei, konnte man in der nächsten Spielphase keinen Boden gutmachen. Nach 45 Minuten wuchst der Abstand deshalb auf 7 Tore an, beim Stand von 14:21. Wer jetzt noch auf ein Aufbäumen in der letzten Spielphase gehofft hatte, der hatte sich leider getäuscht. Müllheim spielte clever ihre Angriffe runter, die SG Männer verloren, durch technische Fehler und vielen Fehlwürfen, nun vollkommen den Faden nach 55 Minuten wuchs der Abstand zum Gegner beim Stand von 17:27 erstmals auf 10 Tore an. Die SG Männer waren frustriert und mussten letztlich eine hochverdiente Heimniederlage von 19:31 akzeptieren. Fazit: Obwohl sich Mannschaft und Verantwortliche vor dem Spiel einig waren, größere Umstellungen vorzunehmen, um dadurch mehr Spielanteile für die jüngeren Spieler zu erreichen, muss man dies im Nachhinein als gescheitert betrachten, hatte man doch das Hinspiel auswärts knapp mit einem Tor noch gewinnen können. Trotzdem wird man diesen Weg weiter gehen müssen, was sicherlich auch mit Rückschlägen verbunden sein wird. Es wird aber, aufgrund der gezeigten schwachen Leistung, auf eine deutliche Reaktion der Mannschaft im nächsten Spiel erwartet. Die Grundlagen hierfür müssen im Training erarbeitet werden.

Es spielten: Sebastian Götz, Nikolaj King (beide Tor), Jonas Hennig (4), Tim Groß, Joel Schneider (1), Matthias Süßer (2), Max Kaufmann (2), Lukas Bühler (2), Nico Göttmann (3), Niklas Bühler (1), Patrick Spinner (1), Nico Harter (3), Daniel Reich, Dominik Weichenhein

 

 

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