Nichts zu holen gab es für die Damen der SG Schenkenzell/Schiltach im hessischen Birkenau am vergangenen Samstagabend, denn man musste die lange Heimreise mit einer 24:23 Niederlage antreten. Nach 60 gespielten Minuten waren es wieder einmal die eigenen Unzulänglichkeiten im Angriff, die den Kinzitälerinnen das Genick brachen. Mit der Abwehrleistung konnte man über weite Strecken zufrieden sein, hatte man die gefährlichen Rückraumschützinnen der Hausherrinnen Danijela Rajic und Maureen Merkel aus dem Positionsangriff vergleichsweise gut im Griff.

Insgesamt sahen die Zuschauer in der Langenberg Sporthalle in Birkenau ein zerfahrenes Spiel welches eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, denn es wurde das angekündigte Duell auf Augenhöhe ausgetragen. Der TSV Birkenau ging mit 2:0 in Führung und die gastierende SG sah sich bis zum Ausgleich von 9:9 in der 25. Spielminuten stets mit einem Tor im Hintertreffen. Mit 11:12 waren die Gäste die glücklichen aber ehrlicherweise nicht verdienten Sieger der 1. Halbzeit und es wurden mit guten Vorsätzen für Teil Zwei die Seiten gewechselt.

Überraschend fulminant starteten die Damen der SG Schenkenzell/Schiltach in den zweiten Durchgang und konnten sich durch eine starke Abwehrleistung und viel Tempo nach vorne auf 13:16 zumindest ein bisschen absetzen. Das man den TSV Birkenau zu keinem Zeitpunkt abschreiben durfte, war den Schwarzwälderinnen durchaus bewusst, dennoch schaffte man es nicht die Angriffsreihen des TSV Birkenau final in den Griff zu bekommen und scheiterte auf dem eigenen Weg zum Tor ein ums andere Mal an sich selbst, an einem Fehlpass oder einem Fehlwurf. Trotz unerbittlichem Kampfgeist war die Hürde für die Gäste am Ende zu hoch und die Luft zu dünn, um nach der 21:22 Führung in der 56. Minute das Spiel endgültig für sich zu entscheiden. Schlussendlich blickte man beim Endstand von 24:23 in enttäuschte Gesichter und muss weiterhin um den Abstieg aus der BWOL zittern. Dass die Runde noch lang ist und man durchaus eine Überraschungsmannschaft ist, hat man in dieser Runde bereits das ein oder andere Mal gezeigt, somit muss in den anstehenden Partien unbedingt gepunktet werden. Nach der Fasnachtspause trifft man Zuhause auf Schlusslicht TV Nellingen 2, bevor es zum Tabellenführer nach Göppingen geht.

Es spielten: Annika Frick-Schorr (TW), Larissa Gehweiler (TW), Melanie Schwilk, Katrin Scherkenbach, Vanessa Paul, Ronja Ahn, Carolin Moser, Charline Maier (7), Leona Vollmer (4), Carina Schmid (2), Denise Vollmer (4/2), Pia Weichenhein und Vanessa Haas (6/1)

 

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